Aquila 2017: erfolgreiche Jungfernfahrt


Die Neuauflage der Aquila hat den ersten Regattatermin erfolgreich absolviert! 

Erste Regatta im Jahr, erste Aquila Regatta überhaupt, erste Regatta mit neuem Boot (Aquila 2017 AUT 2001)! Als Vorbereitung 2x eine halbe Stunde Testfahrt, bei der ersten biegt das Schiff heftig nach Lee ab … – am Kran die ernüchternde Erkenntnis: der Schwertwinkel passt überhaupt nicht, wir brauchen unseren Metallbauer noch mal, am Samstag am Vormittag wird das geänderte Schwert montiert, etwas knapp das Ganze!


Beim Auslaufen zur ersten Wettfahrt aufmunternde Worte der Bodencrew (Martin): „Wenn‘s was Schlechteres fahrt‘s als an dritten, braucht‘s gar net mehr zuwakommen!“
Aber das Wetter passt: Sonnenschein, im Vergleich zu den letzten Tagen warm, moderater Ostwind – wir starten verhalten, aber auf der richtigen Seite und sind von Anfang an vorne dabei – Puuuh, eine gewisse Erleichterung ist schon da!
Weil ein zweiter Platz Mitte der ersten Wettfahrt den Gästen gegenüber doch unhöflich wäre, drehen wir auf der Sandbank vor dem Clubhaus eine Warteschleife, um ein paar Schiffe passieren zu lassen – fahren dann aber doch wieder auf den zweiten Platz vor (wahrscheinlich die Angst vor der Bodencrew!).

Bei den weiteren Wettfahrten sind wir manchmal auch ganz vorne, aber während wir dann immer wieder mit kleinen Bedienungsproblemen kämpfen (Mist! – die Spi-Herzleine ist auf der „falschen“ Seite!), ziehen Raoul und Maria ruhig wie immer ihre Spur durchs Wasser und überlassen es meistens uns, mit Martin und Christine um den zweiten Platz zu kämpfen.

Am Ende fahren wir in den vier schönen Wettfahrten am Samstag einen dritten und drei zweite Plätze, das ist nicht so schlecht für den Anfang, die neue Aquila 2017 scheint also ganz gut zu gehen. Die fünfte, für den Sonntag geplante Wettfahrt, wird aufgrund der Wetterlage nicht mehr gesegelt und somit bleibt es beim zweiten Gesamtrang für das redSAILING.at Team Thomas und Felix, hinter Raoul und Maria und knapp vor Martin und Christine.

Professionell wie immer die Wettfahrtleitung Karl Mikulaschek und Werner Sagfriedmüller, Karl hat nicht nur Gelegenheit, seine Qualitäten als Wettfahrtleiter zu beweisen, er agiert auch als Mediator bei Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Vorrangregeln.

Sensationell dann das Kistnbratl am Samstag am Abend, obwohl hier die Erwartungshaltung schon sehr hoch ist – Martin übertrifft sich aber wieder einmal selbst und manche essen wohl mehr als sie wollen, weil es so gut schmeckt!

Thomas Beidl
AUT 2001

 

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