Geglückter Saisonstart bei Forelle Steyr


17254098306_243a209faa_a

Der Saisonstart ist trotz Windproblemen geglückt!

16659545123_9d3e1fe7e3_oWie auch voriges Jahr fand unser Saisonstart beim Segelclub Forelle Steyr statt. Der Wetterbericht ließ ja keine besonderen Hoffnungen in Bezug auf Wind zu, aber man durfte wenigstens auf sonniges Wetter hoffen. Und so war es auch. Der Samstag wurde vorwiegend zum Aufriggen verwendet, auch die eine oder andere Spinnwebe nach dem Auswintern konnte entfernt werden. Das (vergebliche) Warten auf den Wind konnte mit Sonnenbaden und einigen Tratschrunden in Verbindung mit ein paar Gläschen Wein/Bier tadellos überbrückt werden.

Aber leider, der Windgott (Aiolos) hatte kein Einsehen, es blieb beim Warten. Wir hätten doch einigen Alkohol opfern sollen, aber die Gier!!!!

In der Zwischenzeit waren die emsigen Clubhelfer nicht untätig und haben einen „Kastengriller“ (noch nie gehört) angeworfen, da wurde stundenlang ganz langsam ein wunderbarer Schweinsbraten produziert, welcher dann am Abend mit vielen Beilagen und einem Fass Bier „verarbeitet“ wurde – wieder einmal ein kulinarisches Highlight – danke!

Außerdem erreichten wir Bernhard Leonardelli am Telefon, alle Teilnehmer wünschten ihm alles Gute für die Genesung nach seinem Ski-Unfall, es konnte sogar der Klang der zusammenstoßenden Gläser telefonisch übermittelt werden – super!

Der Abend klang dann wie immer in gemütlicher Runde im Clubhaus bis Mitternacht aus, wobei natürlich die eine oder andere Geschichte nicht fehlen durfte.

Dann kam der Sonntag, eingeleitet von ein paar Regenspritzern war man in Richtung Wind eher skeptisch und das scheinbar zu recht. Aber Gott sei Dank kam dann Theo Toumbalev mit einem geheimnisvollen schwarzen Koffer in dem er, nach Anfrage erklärte, darin den Wind zu bringen. Und siehe da, nachdem der sehr umsichtige Wettfahrtleiter, Karl Mikulaschek, einige Suchrunden mit dem Schlaucherl gedreht hatte, stellte sich tatsächlich ein mildes, löchriges Lüfterl ein. Und los ging es.

Die 1. Wettfahrt verlief ganz nach dem schon gewohnten Schema, Raoul/Maria Otter setzten sich gleich einmal ab, Martin/Christine Kalhamer folgte seiner heißen Spur. Fritz Wallisch/Edgar Bsirsky nahmen ebenfalls die Fährte auf, konnte aber das Tempo nicht ganz halten. Dahinter sekkierte Theo Toumbalev ein wenig, schaffte es aber nicht das Trio zu sprengen. Der Rest des Feldes teilte sich die Plätze nach einigem Gerangel unter sich auf.

Die 2. Wettfahrt bescherte leider einen noch unkonstanteren, drehenden Wind mit Löchern so groß wie Fußballfelder. Dies führte naturgemäß zu teils kuriosen Konstellationen, Raoul und der Rest des Feldes versackte gleich einmal, nur Fritz mit einem (ausnahmsweise) guten Start und Ferdinand Brandstätter kamen mit einem gnädigen Lüfterl recht gut weg, Fritz konnte sich dabei weit absetzen und war zeitweise hunderte Meter voraus, aber nur so lange, bis er vor der Luvtonne in einem der besagten „Fußballfelder“ in einem „Vakuum“ hängen blieb, sodass das Feld etwas aufrücken konnte. Wie man im Vorbeisegeln mitbekam gab es im dicht gedrängten Feld einige hitzige (Vorrang?) Debatten. Es ist nur zu hoffen, dass diese keine bleibenden Schäden hinterlassen haben. Aber Fritz entwischte und war wieder sehr weit vorne (scheinbar uneinholbar). 17278158652_a8f59f84f4_aAber die Rechnung wurde ohne besagtem „Aiolos“ gemacht. vor der Leetonne war schon wieder ein „Fußballspiel“ im Gange. Fritz und Edgar kamen als Führende quasi zum Stillstand, dahinter fuhr die Armada mit Bugwelle Im Fritz-Boot kam das Grausen auf (wie sich ja herausstellte zu recht). Die Rundung der Leetonne gelang noch als Führende, Martin im Nacken, Raoul kämpfte sich auch schon heran. Aber man dachte das könnte sich ausgehen. Der Sieg dieser Wettfahrt wäre wahrscheinlich auch möglich gewesen (und damit der Gesamtsieg), wenn Fritz und Edgar nicht versucht hätten kurz vor der Dwarstonne die Untiefen etwas umzuackern. Da war es dann mit der Führung vorbei. Martin und Raoul überholten uns gnadenlos (Nur Christine zeigte im Vorbeisegeln etwas Mitgefühl) und uns blieb nur mehr der 3. Rang, wenn auch sehr knapp.

 

16657686554_2263b70860_oAber was solls, in Anbetracht der Verhältnisse waren es doch 2 halbwegs brauchbare Wettfahrten, es hat sich alles irgendwie ausgeglichen und das Ergebnis ist voll in Ordnung, wie man heutzutage sagt. Als Stockerlergebnis kam letztendlich heraus, dass Martin/Christine Kalhamer vor Raoul/Maria Otter siegten, FritzWallisch/Edgar Bsirsky konnten immerhin trotzdem noch unangefochtene 3. werden.

Alles in Allem eine gelungene Veranstaltung, wobei wir uns wie alle Jahre bei der Forelle Steyr sehr wohl fühlten und sich inzwischen schon eine richtige Freundschaft entwickelt hat – herzlichen Dank.

So, das war meine Nachlese, ich hoffe ich bin nicht zu subjektiv geworden, aber ich musste ja auf mein Dilemma eingehen.

Mit herzlichen Grüßen an alle und ein Wiedersehen am Traunsee

 

fritz
Fritz Wallisch (AUT29)

Schreibe einen Kommentar