Der Mattsee zeigt sich von seiner sonnigen Seite


theoSP Mattsee  27/28 09 2014, (15 Starter)

Auch  der diesjährige Saisonabschluss fand am wunderschönen Mattsee beim Segelclub Mattsee statt. Dank den Bemühungen  unseres „Sportdirektors“ Martin Kalhamer konnte wieder ein großes Starterfeld zusammengetrommelt werden. Überhaupt muss festgestellt werden, dass die Vereinigung wieder größeren Zulauf  hat. Gott sei Dank darunter auch viele jüngere Teams, sodass ich mir über den Fortbestand der Vereinigung keine Sorgen mache.  Manche Klassen wären froh, wenn sie unsere Starterfelder der  letzten  Zeit hätten.

Zum Geschehen:

Nach eher düsteren Prognosen in Sachen Wind, stellte sich am Samstag ab Mittag  doch noch ein brauchbares Lüfterl ein. Die Aquila ist ja in der Beziehung nicht anspruchsvoll und läuft auch bei homöopathischen Windverhältnissen ganz gut.

Der Start ist bei diesen bisher ungewohnt vielen Teilnehmern  immer ein bisschen hektisch. Ich bin da, wie fast immer, ein wenig zögerlich, was dann anstrengende aber spannende  Aufholjagden zur Folge hat. Was diesmal auffiel war, dass die sonst immer eher unbehindert Agierenden (Raoul O. und Martin K.) fallweise sehr in Bedrängnis gebracht wurden. Hat sich aber am Traunsee schon ein wenig abgezeichnet. Vor allem Theo Toumbalev und auch Hans Novak konnten sich stark in Szene setzen. Ebenso Gerhard Kittinger mit seiner Hubkiel, (Gnade uns Gott, wenn er einmal mit einer Schwert-Aquila antritt).  Allerdings war Peter Geiring auf „seinem“ See wieder eine Klasse für sich, er matchte sich mit Martin/Christine K. in den beiden Wettfahrten am Samstag. Die leichten Winde mit den tückischen Drehern waren wie geschaffen für ihn. Die Plätze 1 und 2 für die Beiden  waren am Samstag das Ergebnis, die Plätze 3 und 4 gingen punktegleich an Raoul O. und Fritz W.

Raoul/Maria Otter lief es diesmal nicht so leicht wie sonst von der Hand. Ich und mein Vorschoter Bernhard konnten sich nach zwischenzeitlich hinteren Plätzen immer wieder nach vorne arbeiten, war nicht immer einfach.

Am Sonntag waren wieder leichte Winde angesagt, aber immerhin!

Raoul war zu 2 Siegen „verdammt“, wenn er  die Regatta (wie üblich) noch gewinnen wollte. Die 3. Wettfahrt lief auch mit einem Sieg nach Plan. Für mich schien dadurch ein 3. Gesamtrang außer Reichweite, wenngleich ich einen 3. Platz einfahren konnte.  Aber wir gaben nicht auf. Die vierte Wettfahrt brachte dann die Wende. Peter Geiring konnte seine Form vom Samstag nicht halten, Martin K. und Raoul O. wurden durch einen Sieg von Fritz W. in dieser letzten Wettfahrt ebenfalls geschlagen.

So geschah das Segelwunder: 1. Rang Martin/Christine Kalhamer, 2.Rang Peter Geiring/Mike Huber und 3. Platz für Fritz Wallisch/Bernhard Leonardelli. „Nur“ der 4. Platz für Raoul/Maria Otter. Für mich einfach unglaublich, da es bei den drehenden Winden nicht leicht war den richtigen Schlag zu finden. Ich bin da ja überhaupt kein Spezialist und fahre eigentlich immer „aus dem Bauch heraus“, wie man so sagt.

Alles in allem war es ein schöner Saisonabschluss, der mit dem traditionellen „Törggelen Segleressen“ am Samstag noch speziell verfeinert wurde.

Mit „Mast und Schotbruch“ und auch mit einem „Skiheil“ melde ich mich in den Winter ab!!

 

fritz

Fritz Wallisch (AUT 29)

 

PS: Meine PUNTA ist schon ein wenig ramponiert und geht jetzt in die Reparatur um (hoffentlich) gestärkt in die nächste Saison starten zu können.

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