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{"id":3884,"date":"2016-05-17T12:17:11","date_gmt":"2016-05-17T11:17:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.aquila-austria.at\/?p=3884"},"modified":"2016-06-13T10:34:11","modified_gmt":"2016-06-13T09:34:11","slug":"3884","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aquila-austria.at\/?p=3884","title":{"rendered":"\u201eTraumsee\u201c Woche 2016"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.aquila-austria.at\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/quer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3893 size-full\" src=\"http:\/\/www.aquila-austria.at\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/quer.jpg\" alt=\"quer\" width=\"3952\" height=\"837\" srcset=\"https:\/\/www.aquila-austria.at\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/quer.jpg 3952w, https:\/\/www.aquila-austria.at\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/quer-300x64.jpg 300w, https:\/\/www.aquila-austria.at\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/quer-768x163.jpg 768w, https:\/\/www.aquila-austria.at\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/quer-1024x217.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 3952px) 100vw, 3952px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gut ausgeruht, da wir schon am Vortag angereist waren, starteten\u00a0 wir am Donnerstag in die Traunseewoche 2016. Bei Sonnenschein und guten Windprophezeiungen ging alles gleich schnell von der Hand. Leider mussten wir feststellen, dass unser Teilnehmerfeld etwas geschrumpft war. Familie Kirchmayr fiel krankheitsbedingt und unser bereits lieb gewonnener Wastl mit Familie\u00a0 Kittinger an Bord fiel verletzungsbedingt aus. Auch ein Hauptsponsor der Traunseewoche war abgesprungen, sodass das schon traditionelle Abendessen im Schloss Ort diesmal ausfiel. Der Segelclub Traunkirchen hatte sich aber ein tolles Ersatzprogramm zurechtgelegt.<\/p>\n<p>Bei einem gem\u00fctlichen Mittagessen konnten wir entspannt den Wind beobachten, wie er von Gmunden her immer konstanter herunterkam. Um halb 3 hie\u00df es dann, wie es Fritz gerne formuliert: \u201eAn die Gewehre\u201c<\/p>\n<p>Was nun in drei anstrengenden Wettfahrten auf uns zu kam war alles andere als Entspannung. Da die Windverh\u00e4ltnisse und auch mein Steuermann alles von mir abverlangte konnte ich das Renngeschehen kaum verfolgen. Ich war so auf meine Aufgaben fokussiert, sodass ich viel nicht wahrnehmen konnte.\u00a0 Dieses Mal war es \u00e4u\u00dferst wichtig ein gut eingespieltes Team zu sein. Auf die Gefahr hin, dass ich diesmal etwas zu viel aus dem Schmuckk\u00e4stchen verrate, hier ein paar Details aus Sicht einer Vorschoterin, wie es an Bord von Aut 200 zu geht.<\/p>\n<h3>Responsive Flickr Gallery Error - Invalid API Key (Key has invalid format)<\/h3>\n<p>Bei uns an Bord wird wenig gesprochen. Der Steuermann ist sehr konzentriert und ich gebe ihm nur die wichtigsten Wahrnehmungen weiter. Diese Wahrnehmungen haben sich nun durch die mittlerweile langj\u00e4hrige Segelerfahrung etwas ge\u00e4ndert und sie haben immer mehr auch mit dem Segeln zu tun. Kurze, sehr klare Anweisungen erleichtern das Miteinander an Bord. Wir wissen, wann wir uns gegenseitig von einer B\u00f6e warnen m\u00fcssen und wissen auch meist wie der andere in Stresssituationen reagiert.\u00a0 Wenn diese Anweisungen nun aber kommen, wenn man sich gerade m\u00fchsam wieder vom Trapez ins Boot gehievt hat und dann in einem Atemzug: \u201eWende, Vorn \u00fcber\u201c\u00a0 kommt, kann es auch an Bord einer ruhig segelnden Crew zu Unstimmigkeiten kommen. Klar ist, dass bei solchen Windbedingungen kein \u201eBitte und Danke\u201c oder ein \u201eK\u00f6nntest du bitte\u201c Platz hat (schon gar nicht nach 15 Ehejahren), aber liebe Steuerleute, mit etwas Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die auch einmal an die Grenzen sto\u00dfenden M\u00f6glichkeiten der Vorschoter und Vorschoterinnen ist auch eine gr\u00f6\u00dfere Motivation von unserer Seite gegeben.<\/p>\n<p>So nun aber genug von der Vorschotergewerkschaft und zur\u00fcck zum Renngeschehen:<\/p>\n<div id=\"attachment_3910\" style=\"width: 162px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.aquila-austria.at\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/20160507_112334-2.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3910\" class=\"wp-image-3910 size-medium\" src=\"http:\/\/www.aquila-austria.at\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/20160507_112334-2-152x300.jpg\" alt=\"20160507_112334-2\" width=\"152\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.aquila-austria.at\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/20160507_112334-2-152x300.jpg 152w, https:\/\/www.aquila-austria.at\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/20160507_112334-2-300x592.jpg 300w, https:\/\/www.aquila-austria.at\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/20160507_112334-2-768x1515.jpg 768w, https:\/\/www.aquila-austria.at\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/20160507_112334-2-519x1024.jpg 519w, https:\/\/www.aquila-austria.at\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/20160507_112334-2.jpg 1512w\" sizes=\"auto, (max-width: 152px) 100vw, 152px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3910\" class=\"wp-caption-text\">Netter Versuch seine Gegner zu irritieren &#8230;<\/p><\/div>\n<p>Aut 29 mit Fritz Wallisch und Edgar Bsirsky setzten ihre Serie vom letzen Jahr am Traunsee fort und starteten mit einem souver\u00e4nen Sieg in der ersten Wettfahrt vor Familie Otter und Familie Kalhamer. In den anschlie\u00dfenden zwei Wettfahrten bei auffrischendem Wind wendete sich jedoch das Blatt und wir konnten beide Wettfahrten f\u00fcr uns entscheiden. Mit zwei sehr konstanten, guten Wettfahrten segelte sich auch Christian und Monika Kimmeswenger\u00a0 in die Top Vier nach vorne, wobei in der dritten Wettfahrt gegen Ende zu der Wind v\u00f6llig auslie\u00df und nur mehr f\u00fcnf Schiffe innerhalb des Zeitlimits die Ziellinie \u00fcberschreiten konnten.<\/p>\n<p>Am Abend konnten wir gem\u00fctlich im Club bei hei\u00dfem Leberk\u00e4se und Freibier zusammensitzen und die eine oder andere brenzlige Situation noch einmal besprechen.<\/p>\n<p>In den Freitag konnten wir wieder sehr gem\u00fctlich starten und die m\u00fcden K\u00f6rperteile hatten Zeit, wieder in Fahrt zu kommen oder man konnte \u00fcberlegen, wo am Vorabend gewisse Schl\u00fcssel bei diversen Taxifahrten abhanden gekommen sind. Die Startbereitschaft war f\u00fcr 11 Uhr angek\u00fcndigt. Da wieder der gleiche Wind angesagt war, stellten wir uns noch auf ein gem\u00fctliches Mittagessen ein. Wir sa\u00dfen entspannt auf der herrlichen Terrasse des Clubs und konnten so den Wind beobachten. Pl\u00f6tzlich vernahmen wir ein lautes Pfeifger\u00e4usch und genau auf unserer Augenh\u00f6he blies sich ein Kentersack auf. Gespannt sahen wir nach, zu welchem Boot dieser ungl\u00fcckselige Kentersack geh\u00f6rte. Des R\u00e4tsels L\u00f6sung war: AUT 29. Fritz hatte, diesmal ungewollt, die Lacher auf seiner Seite.<\/p>\n<p>Da die Wetterlage sehr ruhig wirkte, versuchten wir unser Gl\u00fcck mit einem kleinen Mittagsschl\u00e4fchen auf der Badewiese, das von den vielen Modelflugzeugen, die hier ihre Probefl\u00fcge flogen, begleitet wurde. Als das rege Treiben am Steg immer mehr wurde, mussten auch wir uns um halb 2 eingestehen, dass der Wind bereits eine Stunde fr\u00fcher als am Vortag kam und wir unsere gem\u00fctliche Siesta beenden mussten.<\/p>\n<p>Wir hatten es wieder mit den gleichen Windverh\u00e4ltnissen zu tun und wussten, dass der heutige Tag um keine Spur einfacher werden w\u00fcrde. Dies musste auch Familie Kimmeswenger am eigenen Leib versp\u00fcren. Die letzte Wettfahrt am Vortag hatten sie mit einem guten 3. Platz beendet. Um so motivierter konnten sie in die n\u00e4chste Wettfahrt starten. Leider hatten sie nicht mit einem extremen Winddreher in einer B\u00f6e gerechnet, der sie ganz spielend in Lee umwarf und sehr schnell zum Durchkentern brachte. Wieder, wie schon am Vortag bei der Kenterung von Peter Bauer und Hans Preymann, ging der Kentersack zwar auf, aber beim bereits durchgekenterten Boot zeigte dieser keine Wirkung mehr.<\/p>\n<p>Ferdinand Brandst\u00e4tter und Josef Reichs\u00f6llner\u00a0 lieferten in der 5. Wettfahrt den Schlag des Wochenendes: V\u00f6llig unbeeindruckt vom pulkartigen K\u00e4mpfen auf der westlichen Seeseite um die Positionen gelang ihm fast in einem ein Schlag rechts zur Vorlegertonne, der sowohl alle Mitstreiter, als auch die in F\u00fchrung liegenden zum Nachdenken brachten. Der zweite Tag brachte f\u00fcr Ferdinand und Josef mit zwei zweiten und einem vierten Platz eine sehr konstante Serie.<\/p>\n<p>Inge und Horst Witte starteten immer wieder fulminant und hielten sich bis zur ersten Luvtonne stets im Vorderfeld auf. Auf den folgenden Kursen ergaben sich jedoch immer wieder das eine oder andere Problem, wodurch sie etwas zur\u00fcckgeworfen wurden.<\/p>\n<p>Als wieder alle nach schwierigen Anlegeman\u00f6vern bei auflandigen B\u00f6en bis f\u00fcnf Windst\u00e4rken\u00a0 ihr Boote und sich selber trocken gelegt hatten, konnten wir den Tag bei einem tollen Buffet beenden.<\/p>\n<p>Der Samstag schien mit der gleichen Gem\u00fctlichkeit zu beginnen, wie die zwei vorangegangenen. Es war wieder ein toller Wind angesagt. Also beschlossen die Steuerleute (soweit es mich betrifft, hatte ich als Vorschoterin kein Mitspracherecht) noch zus\u00e4tzlich zu der ausgeschriebenen 7. Wettfahrt noch eine 8. Wettfahrt anzuh\u00e4ngen und einen zus\u00e4tzlichen Streicher hinzuzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Der Wind kam diesmal noch fr\u00fcher, sodass wir zwei herrliche Wettfahrten, diesmal bei verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig konstanten 4 &#8211; 5 Windst\u00e4rken gesegelt werden konnten. Was war das f\u00fcr ein Genuss einmal etwas l\u00e4nger, und nicht immer gleich sprungbereit, im Trapez zu stehen. Auch die Segeleinstellungen mussten auf dem Kreuzkurs nicht st\u00e4ndig ver\u00e4ndert werden, sodass die schon etwas in Mitleidenschaft gezogenen H\u00e4nde sich etwas erholen konnten. Nichtsdestotrotz wurden es zwei harte Wettfahrten. Die letzte Wettfahrt begann Martin Kalhamer, nachdem sie die 7. Wettfahrt gewonnen hatten, sogar mit einem aggressiven Fr\u00fchstart. Nach dem Zur\u00fccksegeln und nochmaligem Start begannen Martin und Christine Kalhamer eine fulminante Aufholjagd, die mit einem zweiten Platz belohnt wurde und sich die beiden damit einen zweiten Platz in der Gesamtwertung erk\u00e4mpften. Meinem Steuermann und mir gelang nach hartem Kampf eine tolle Serie, die wir mit dem Sieg der Traunseewoche 2016 abschlie\u00dfen konnten.\u00a0 Grunds\u00e4tzlich kann man aber sagen, dass das Feld derma\u00dfen eng beieinander liegt, sodass kleine Fehler oder \u00fcbersehene Winddreher zu einer Durchreihung in der Platzierung f\u00fchren k\u00f6nnen. Dies mussten auch Ludwig Sturzeis und Martin Kalhamer junior am eigenen Leib versp\u00fcren. Zu guter Letzt verletzte sich Martin Junior noch am Freitagabend, sodass sie am Samstag auf den Spi verzichten und nur mehr schwer im guten Aquilafeld mithalten konnten.<\/p>\n<p>Gemeinsam brachten wir unsere Boote wieder ins trockene und der eine oder andere plante bereits am gleichen Tag die Heimreise. Mit vorz\u00fcglichen Steckerlfisch und Freibier wurden wir auf die Siegerehrung, die noch vor dem geplanten Seglerball stattfinden sollte, eingestimmt. Beim Seglerball lie\u00dfen sich die Aquilasegler nicht lange bitten und vor allem Alfred + Franziska (dem Tanzkurs sei Dank) und Hans + Evi zeigten auf der Tanzfl\u00e4che was die Steirer so alles zustande bringen k\u00f6nnen. Aber auch der Steyrer Theo zeigte sich von seiner schwungvollen Seite. So wurde bei sehr durchwachsener Musik (dem Dj sei Dank) und einer Cocktailbar der Abend sehr lustig beendet.<\/p>\n<p>Die geplante Flugshow ist im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen. Der Hubschrauber, der das Feuerwerk abschie\u00dfen sollte, ist am Nachmittag abgest\u00fcrzt und war nicht mehr funktionst\u00fcchtig.<\/p>\n<p>Wir beendeten dieses herrliche Seglerwochenende am Sonntag bei einem tollen Muttertagsfr\u00fchst\u00fcck am Campingplatz und konnten alle, auch unsere Kinder, die durchaus tolle Ausfl\u00fcge (dank der hervorragenden Kinderbetreuung) gemacht hatten, zufrieden nach vier sonnigen und windreichen Tagen wieder nach Hause fahren.<\/p>\n<p>Falls ich zu hart mit meinem Steuermann ins Gericht gegangen bin, w\u00e4re ich in n\u00e4chster Zeit auf der offenen Vorschoterinnenb\u00f6rse zu haben =)<\/p>\n<p>Weitere Links: <span style=\"color: #808080;\"> <a title=\"Ergebnis\" href=\"http:\/\/www.aquila-austria.at\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Aquila_20160507.pdf\" target=\"_blank\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.aquila-austria.at\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/icon-ergebniss.jpg\" alt=\"\" width=\"30\" height=\"30\" \/><\/a><a title=\"Bilder\" href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/aquila-austria\/albums\/72157668423102386\" target=\"_blank\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.aquila-austria.at\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/icon-flickr.jpg\" alt=\"\" width=\"30\" height=\"29\" \/><\/a><\/span><br \/>\nMaria<br \/>\nAUT 200.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Gut ausgeruht, da wir schon am Vortag angereist waren, starteten\u00a0 wir am Donnerstag in die Traunseewoche 2016. 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