{"id":15623,"date":"2025-06-24T05:36:35","date_gmt":"2025-06-24T04:36:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.aquila-austria.at\/?p=15623"},"modified":"2025-06-24T05:38:29","modified_gmt":"2025-06-24T04:38:29","slug":"7-wettfahrten-bei-kaiserwetter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aquila-austria.at\/?p=15623","title":{"rendered":"7 Wettfahrten bei Kaiserwetter"},"content":{"rendered":"\n<p>Unsere Regattasaison hat dieses Jahr mit zwei Regatten \u00a0auf deutschen Revieren begonnen. Anfang Mai am\u00a0Altm\u00fchlsee\u00a0und bei uns am\u00a0Dutenhofener\u00a0\u00a0See am 14.\/15.Juni. Am Montagabend\u00a0wurde\u00a0schnell das Schwertboot einpacken und Mittwochabend \u00a0ist es dann endlich soweit.\u00a0Das\u00a0Auto\u00a0ist\u00a0gepackt,\u00a0das\u00a0Boot angeh\u00e4ngt und ab nach Seeham!!! \u00a0Tats\u00e4chlich\u00a0schon zum 8.Mal. Die Autobahn ist frei und somit sind wir gegen 1.30\u00a0Uhr\u00a0angekommen. Unterwegs kommen schon die Anrufe: Wie l\u00e4uft\u00b4s? Wann seid\u00a0ihr da? Nat\u00fcrlich lassen wir\u00a0die Schranke f\u00fcr euch\u00a0offen. Das Ankunftsbier mit Steffi und Martin verschlafen wir allerdings, da sie\u00a0noch\u00a0eine Stunde nach uns ankommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der herzliche und freundschaftliche Empfang ist der Beginn\u00a0von wundersch\u00f6nen,\u00a0erholsamen\u00a0und\u00a0seglerisch\u00a0fordernden vier Tagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Marias lieben Begr\u00fc\u00dfungsworten stimmt uns Kalhamer, Martin Junior als Wettfahrtleiter wie immer fr\u00f6hlich und kompetent auf die Regatta ein: Wir warten erstmal ab. Als der Wind sich etwas stabilisiert hat, geht es aufs Wasser. Leider\u00a0hat\u00a0der Wind keine Lust sich f\u00fcr eine Richtung zu entscheiden. Die\u00a0Bojenleger\u00a0haben an diesem Nachmittag die gr\u00f6\u00dfte Strecke zur\u00fcckgelegt.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Damit es nicht langweilig wird, verschwindet&nbsp;mein Steuermann auf einmal. Ihm ist&nbsp;einfach zu hei\u00df und er meint, ich k\u00f6nne mal wieder&nbsp;\u201eMann&nbsp;\u00fcber Bord\u201c, falsch \u2013&nbsp;\u201eperson&nbsp;over&nbsp;board\u201c&nbsp;\u00fcben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach mehreren Versuchen&nbsp;eine&nbsp;Startkreuz zu legen, ist&nbsp;allen klar, heute wird das nichts mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Entspannt&nbsp;klingt&nbsp;der Abend mit k\u00fchlem Bier, baden, leckeren Hendln und Eiskaffee aus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nachts gegen 1.00 Uhr kam dann der von Martin angek\u00fcndigte&nbsp;Gradientenwind. In unserem&nbsp;Dachzelt&nbsp;haben wir ihn verschlafen und uns morgens gewundert, dass alle Wohnmobilmarkisen eingefahren waren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Freitag ist&nbsp;p\u00fcnktlich um 10.00 Uhr der erste Start. Bei sonnigem Wetter und fairen Bedingungen wussten wir alle,&nbsp;warum wir angereist sind. Segeln macht einfach Spa\u00df. Bei der anschlie\u00dfenden zweiten Wettfahrt l\u00e4sst&nbsp;der Wind etwas nach, sodass es erst mal wieder ab in den Hafen geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stunden verrinnen mit baden, schlafen, regen Gespr\u00e4chen, leckeren D\u00fcften aus der K\u00fcche,\u2026 &nbsp;.<\/p>\n\n\n\n<p>Und auf einmal : n\u00e4chster Start um 17.30. Da Martin ein WhatsApp Account &nbsp;mittels QR-code er\u00f6ffnet hatte, erreichten einen alle wichtigen Infos. Mit dem Start pendelt&nbsp;sich der Wind ein. Es h\u00e4tte eine sehr&nbsp;stimmungsvolle Wettfahrt werden k\u00f6nnen, wenn man nicht auch noch schnell und konzentriert h\u00e4tte segeln m\u00fcssen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die K\u00fcche hat&nbsp;ein sehr leckeres Rindergulasch mit Serviettenkn\u00f6deln und Salat gezaubert. Nat\u00fcrlich verw\u00f6hnt&nbsp;uns Christine&nbsp;im Anschluss&nbsp;wieder mit ihrem&nbsp;Eis-Palatschinken.&nbsp;Die Cocktailbar hat&nbsp;ge\u00f6ffnet: eine gelungene Mittsommernacht.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Samstag&nbsp;ist richtig Wind angesagt. Schon beim Fr\u00fchst\u00fcck scheint die Sonne und der Wind l\u00e4sst&nbsp;die Wanten klingen. Martin w\u00fcrde p\u00fcnktlich starten, da von den ausgeschriebenen acht Wettfahrten erst drei zustande gekommen&nbsp;sind. Also genug zu trinken einpacken und vor 10.00&nbsp;Uhr&nbsp;an der Startlinie sein. Trapezhose und Sonnencreme nicht vergessen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Immer wieder faszinierend wie schnell die Tonnen liegen. Unser Heimatrevier ist ca. 1km lang, da macht es&nbsp;hier&nbsp;richtig Spa\u00df lange Schl\u00e4ge im Trapez zu stehen. Der Wind&nbsp;ist&nbsp;fordernd, aber beherrschbar, nicht zu ruppig und recht konstant. Die&nbsp;zweite Wettfahrt des Tages schlie\u00dft&nbsp;nahtlos&nbsp;an die erste an. Die gesamte Regatta \u00fcber ist&nbsp;das Feld recht geschlossen.&nbsp;Harte Positionsk\u00e4mpfe f\u00fchren zu einer Kenterung an der Luvtonne. Mit Hilfe der ruhigen, erfahrenen Helfer kann&nbsp;die Aquila ohne Verletzung und Sch\u00e4den wieder aufgestellt werden.&nbsp;Da die Windvorhersage f\u00fcr den ganzen Tag konstant&nbsp;ist, g\u00f6nnt uns Martin eine Verschnaufpause. In dieser wird&nbsp;der ein oder andere Schaden behoben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Gegen 14.00&nbsp;wieder ab aufs Wasser. Martin wird&nbsp;auf dem Regattaschiff von der erfahrenen Maria,&nbsp;sowie&nbsp;Jakob und Christoph aus der Jugend unterst\u00fctzt. Um diese zu schulen hat er eine Vielzahl an Flaggen eingesetzt: P,&nbsp;X,&nbsp;AP, AP \u00fcber H, AP \u00fcber A, rot, orange, blau. Und dann testet er uns. Was gilt&nbsp;&#8211;&nbsp;das akustische oder das optische Signal? Auf unserer Uhr noch 1 Minute 30 bis zum Start, die P geht runter. Also &nbsp;schnell die Starttaktik \u00e4ndern &nbsp;und eine Minute sp\u00e4ter starten- eine halbe Minute fr\u00fcher als geplant. Aber l\u00e4sst er es laufen?&nbsp;Erstmal die&nbsp;Kreuzbeginnen. Und dann kommt sie die&nbsp;\u00b4N`. Also zur\u00fcck zur Startlinie. Der Wiederholungstart klappt. Wir haben uns f\u00fcr die rechte Seite entschieden. Und dort&nbsp;sind&nbsp;wir ganz allein. Also tapfer konzentriert durchziehen. Mit dem Gl\u00fcck der Ostkomponente( laut Martin) war es durchaus die richtige Entscheidung.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der 4. Wettfahrt des Tages l\u00e4sst der Wind dann etwas nach. Dank der&nbsp;immer schnellen Auswertungen wissen&nbsp;wir,&nbsp;auf wen wir auspassen m\u00fcssen. Aber Horst\/ Monika und Martin\/ Steffi&nbsp;wissen&nbsp;auch vor wem sie ins Ziel kommen&nbsp;sollten. Es&nbsp;sind&nbsp;spannende Positionsk\u00e4mpfe. Und wie es immer so ist, konnten &nbsp;sich Theo,&nbsp;Mike&nbsp;und Michael &nbsp;dar\u00fcber freuen. Unsere letzte&nbsp;Wettfahrt ist dann auch nicht so&nbsp;zufriedenstellend. Aber wir k\u00f6nnen&nbsp;den vorher&nbsp;ersegeltenVorsprung halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Gem\u00fctlich packen&nbsp;wir die Boote. Nachdem die beiden Kalhamer&nbsp;Martin\u00b4s&nbsp;von der Protestverhandlung am&nbsp;Mattsee&nbsp;zur\u00fcckkommen, erfolgt die Siegerehrung. Mit Marias lieben Worten, einem Glas Honig vom&nbsp;Mattsee, ganz vielen lieben W\u00fcnschen und der Vorfreude&nbsp;auf den Attersee&nbsp;(Traunsee k\u00f6nnen wir leider nicht), starten wir am Sonntagmorgen die Heimreise.<\/p>\n\n\n\n<p>Ach ja &#8211; nat\u00fcrlich steht Seeham auch 2026 an Fronleichnam im Kalender!!<\/p>\n\n\n\n<p>B\u00e4rbel und Marcus W\u00f6rz<br>GER 658<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Regattasaison hat dieses Jahr mit zwei Regatten \u00a0auf deutschen Revieren begonnen. Anfang Mai am\u00a0Altm\u00fchlsee\u00a0und bei uns am\u00a0Dutenhofener\u00a0\u00a0See am 14.\/15.Juni. 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