{"id":15265,"date":"2024-05-02T11:15:25","date_gmt":"2024-05-02T10:15:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.aquila-austria.at\/?p=15265"},"modified":"2024-05-05T09:37:11","modified_gmt":"2024-05-05T08:37:11","slug":"auf-in-die-neue-jubilaeumssaison","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aquila-austria.at\/?p=15265","title":{"rendered":"Auf in die neue Jubil\u00e4umssaison &#8230;"},"content":{"rendered":"\n<p>Bericht von Maria Otter:<\/p>\n\n\n\n<p>Auf nach Steyr hie\u00df es am Freitag Nachmittag. \u00dcberrascht \u00fcber unsere doch sehr un\u00fcbliche p\u00fcnktliche Abfahrt erreichten wir die \u00fcber die Jahre schon sehr vertraut gewordene Forelle Steyr noch bei Tageslicht. Begr\u00fc\u00dft wurden wir gleich von Christian und Moni mit der sehr gelungenen Jubil\u00e4umskollektion, die nat\u00fcrlich gleich (auch auf Grund der doch sehr k\u00fchlen Temperaturen) sehr gerne \u00fcbergezogen wurde. Auch die neues Beachflags waren bereits in Stellung gebracht. Thomas und Martin waren sehr vertieft im neuen \u00d6SV-Regatta-Programm, das uns nun bei den Regatten das Melde-, Wettfahrt- und Wertungssystem erleichtern soll. Edgar \u00fcberreichte Claudia die verloren geglaubten Schi (das ist eine andere Geschichte). Fritz erkl\u00e4rte uns seinen sehr bewusst gew\u00e4hlten Parkplatz, da Yvonne ja nicht kommt und Christine begr\u00fc\u00dfte uns in ihrer ganz unverwechselbaren liebenswerten Art. Das musste nat\u00fcrlich bei einem Glaserl Wein im eingeheizten Wohnmobil besprochen werden. &nbsp;Es war einfach wieder ein sch\u00f6nes Ankommen in der Aquilafamilie um die, \u00fcber die Jahre liebgewonnenen Personen, wieder mit ihren unverwechselbaren Charakteren zu treffen, so als w\u00e4ren keine 7 Monate von der letzten Regatta vergangen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber Nacht haben wir dann auch noch B\u00e4rbel und Marcus als Nachbarn bekommen, die nat\u00fcrlich auch noch von Fritz und Edgar geb\u00fchrend (Begr\u00fc\u00dfungsflascherl) empfangen wurden. Wir entschlossen uns im Gegensatz zu Claudias Hund sie erst in den Morgenstunden zu begr\u00fc\u00dfen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<a data-flickr-embed=\"true\" href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/aquila-austria\/53696309687\/in\/album-72177720316681125\/\" title=\"IMG20240428101522a\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/live.staticflickr.com\/65535\/53696309687_cde0916f1a_h.jpg\" width=\"1600\" height=\"317\" alt=\"IMG20240428101522a\"\/><\/a><script async src=\"\/\/embedr.flickr.com\/assets\/client-code.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n\n\n\n<p>Nach einem gem\u00fctlichen Fr\u00fchst\u00fcck und vielen sch\u00f6nen Begr\u00fc\u00dfungsbegegnungen und Aufbaut\u00e4tigkeiten trafen wir um 12.30 Uhr erstmals alle zum Briefing zusammen. Auf Grund des prognostizierten Windes war gegen unsere Erwartung nicht der gewohnte Kurs um den Segelclub, sondern ein sehr kurzer Up and down Kurs geplant. \u201eMinimundus\u201c (sehr kurze kleine Kurse) bekam eine neue Dimension. Unser Wettfahrtleiter Gerald vom Attersee war erstmalig auf diesem Revier und konnte sich nicht vorstellen, dass ein Segeln m\u00f6glich w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Da das Wochenende so entspannt und gem\u00fctlich angefangen hatte, ging ich auch mit dieser Einstellung p\u00fcnktlich um 14 Uhr in die erste Wettfahrt. 5 Runden sp\u00e4ter nach der ersten Wettfahrt lag ich ersch\u00f6pft und au\u00dfer Atem im Boot. Es war unglaublich, wie viele Man\u00f6ver, wie viele Handgriffe, wie viele Verletzungsm\u00f6glichkeiten, wie viele Bewegungen, Schimpfw\u00f6rter und Winddreher und auch pers\u00f6nliche \u00dcberforderungen in einem so kurzen Kurs m\u00f6glich sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies mussten auch einige andere Crews so oder so \u00e4hnlich erlebt haben. Die erste Luvtonne fuhr Martin sehr \u201egepresst\u201c an und bekam mit voller Kraft eine \u201eLeewatschn\u201c ab, sodass Christine das Gleichgewicht verlor und als erste an diesem Wochenende die Bekanntschaft mit der sehr kalten Enns machte. Das hilflose H\u00e4ngen im Trapez kennen ja viele Vorschoter. Dank Martins kraftvollen Einsatz war Christine dann aber sehr schnell wieder an Bord und sie konnten weitersegeln. Leider hat sich Martin dabei ein sehr sehenswertes, dunkelblaues Knie geholt.<\/p>\n\n\n\n<p>Keine hundert Meter weiter erwischte es dann die Crew AUT 29. Auf dem Weg zur Vorlegetonne hatten sie bereits den Spi gesetzt und dadurch die Vorlegetonne etwas aus dem Blick verloren. Sie mussten stark anluven und konnten die Kenterung nicht verhindern. Fritz der bei vielen Kenterungen uns schon vorgezeigt hat, wie man nicht nass wird, konnte es diesmal leider nicht verhindern. Trotz schneller Hilfe durch das Motorboot und des schnell ge\u00f6ffneten Kenterkissens mussten Edgar (in einem sehr gut abgedichteten Trockenanzug) und Fritz (leider nicht so gut ausgestattet) doch eine Viertelstunde in der kalten Enns aushalten. Durch die K\u00e4lte war an ein Weitersegeln an diesem Tag nicht mehr zu denken. &nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Cornelia und Gerhard Kittinger AUT 203 waren nach l\u00e4ngerer gesundheitlicher Pause wieder am Start und testeten gleich ihren Schwertkasten auf Belastbarkeit durch zwei Fullspeed Begegnungen mit einem Unterwasserbaumstamm.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch AUT 127 mit Ferdinand und Josef mussten nach der ersten Wettfahrt anlegen. Da ihr L\u00fcmmelbeschlag gebrochen war, wurde kurzerhand der Gro\u00dfbaum von AUT 29 aus- und wieder bei AUT 127 eingebaut. Sodass auf Grund der Umbaut\u00e4tigkeiten nur die zweite Wettfahrt ausgelassen werden musste.<\/p>\n\n\n\n<p>Ehrlich gesagt war ich so mit mir, dem Boot und meinem auf Grund neuer Segel (lautes Knattern) kaum h\u00f6rbaren Steuermannes so besch\u00e4ftigt, dass ich \u00fcber den Wettfahrtverlauf kaum eine Aussage t\u00e4tigen kann. Es war auf alle F\u00e4lle ein st\u00e4ndiges hin und her zwischen den ersten 4 Teams und wurde zum Schluss noch einmal sehr spannend, da der Wind von hinten wieder auffrischte. Wir konnten sehr knapp als erster die Ziellinie \u00fcberqueren und ich konnte mir nicht vorstellen wie ich noch drei solcher Wettfahrten bew\u00e4ltigen sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>So wurde die zweite Wettfahrt mit zwei Teams weniger gestartet. Der Wind hatte minimal nachgelassen, doch der Ablauf mit st\u00e4ndigen Positionswechsel sollte gleichbleiben. Jede Wende war ein Abenteuer. Auch wenn man glaubte weit vor dem Konkurrenten zu sein, konnte eine Wende einem eines Besseren belehren und man musste hinter dem anderen Boot vorbei.&nbsp; Diesmal sollte uns die Mathematik zum Verh\u00e4ngnis werden. Als Zweiter gingen wir um die Leeboje und entschlossen uns diesmal eher auf der rechten Seite unser Gl\u00fcck zu finden. Pl\u00f6tzlich ert\u00f6nte das Zielsignal. Wir waren fest der Meinung erst vier Runden gesegelt zu sein. Also machten auch wir uns auf den Weg zum Ziel, das wir als Vierter \u00fcberquerten. Erst der Blick auf die Uhr und die Aufzeichnungen der Wettfahrtleitung \u00fcberzeugten uns. Manchmal und unter solchen Umst\u00e4nden ist halt bis f\u00fcnf z\u00e4hlen schwer.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der dritten Wettfahrt konnte auch wieder AUT 127 ins Geschehen eingreifen. Wieder hatte der Wind etwas nachgelassen und auch die Pl\u00e4tze waren wieder sehr umk\u00e4mpft. Es sah auf der letzten Vorwind wie ein klarer Sieg vom Team Monika und Christian Kimmeswenger, die nicht nur an diesem Wochenende sehr stark segelnden, aus. Doch dann kam die letzte Bergung vom Spi und der wollte einfach noch nicht in die Spit\u00fcte zur\u00fcck. Jeder kennt dieses Gef\u00fchl: \u201eDas darf doch nicht wahr sein\u201c\u2026 \u201egenau jetzt\u201c\u2026 \u2026. Bitte selbst einfach die gew\u00fcnschten Kraftausdr\u00fccke gedanklich einsetzen. Aber auch als profitierende Mannschaft f\u00e4hrt man nicht ganz befreit vorbei, da man diese Situation leider auch von der anderen Seite kennt. Leider war dieses Missgeschick nicht nur entscheidend f\u00fcr diese Wettfahrt, sondern auch f\u00fcr die gesamte Schwerpunktregatta. Auch der hei\u00df umk\u00e4mpfte Zieleinlauf der beiden folgenden Boote AUT 213 mit Christine und Martin Kahlhamer und AUT 2001 mit Felix und Thomas sollte noch an Land diskutiert werden. Schlie\u00dflich wurde von einer Protestverhandlung abgesehen und die Teams konnten sich einigen.<\/p>\n\n\n\n<a data-flickr-embed=\"true\" href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/aquila-austria\/53699681003\/in\/album-72177720316681125\/\" title=\"IMG20240427195237a\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/live.staticflickr.com\/65535\/53699681003_bdd7b5e12c_h.jpg\" width=\"1600\" height=\"565\" alt=\"IMG20240427195237a\"\/><\/a><script async src=\"\/\/embedr.flickr.com\/assets\/client-code.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n\n\n\n<p>Einstimmig wurde der Segeltag nach diesen 3 Wettfahrten, die mehr als herausfordernd waren, beendet. Alle Boote und Wunden, auch die von den Hunden (wieder eine andere Geschichte) wurden versorgt und wieder einstimmig war die Vorfreude auf das Kistlbratl an dem Martin bereits den ganzen Tag arbeitete. Mit tollen Geschichten und wunderbaren Schweinsbraten mit Krautsalat und Kn\u00f6deln konnten wir mit Freibier und Selbstgebrannten einen sehr sch\u00f6nen Abend verbringen.<\/p>\n\n\n\n<a data-flickr-embed=\"true\" href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/aquila-austria\/53699907580\/in\/album-72177720316681125\/\" title=\"IMG20240428124123a\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/live.staticflickr.com\/65535\/53699907580_56fcc5ceb2_h.jpg\" width=\"1600\" height=\"649\" alt=\"IMG20240428124123a\"\/><\/a><script async src=\"\/\/embedr.flickr.com\/assets\/client-code.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Tag begann sehr gem\u00fctlich. Das Warten auf den Wind wurde durch Shopping bei Felix mobilen Segelladen angenehm verk\u00fcrzt. Um kurz nach 13 Uhr wurde die Regatta wegen mangelnden Windes \u201eabgetr\u00f6tet\u201c.<\/p>\n\n\n\n<a data-flickr-embed=\"true\" href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/aquila-austria\/53699907585\/in\/album-72177720316681125\/\" title=\"IMG20240428143028a\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/live.staticflickr.com\/65535\/53699907585_62fbb4ca56_h.jpg\" width=\"1600\" height=\"946\" alt=\"IMG20240428143028a\"\/><\/a><script async src=\"\/\/embedr.flickr.com\/assets\/client-code.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n\n\n\n<p>Sch\u00f6n war wieder dieser famili\u00e4re Start in das Regattajahr. Wir hatten ein Opa und Enkel Boot (AUT 30 Larissa und Kurt) ein Schwesternpaar (AUT 834 Paula und Mona Mitter) zwei Vater-Sohn Paarungen (AUT 2001 Felix und Thomas, die zweite Vater-Sohn Paarung wollte erst am Sonntag mit einsteigen) f\u00fcnf Ehepaare, drei Freunde-Paarungen; Sch\u00f6n, dass sich unsere Teilnehmer so bunt zusammenstellen und sich auch wohl f\u00fchlen. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich freue mich schon auf unser baldiges Wiedersehen und falls jemand noch genaueres \u00fcber die Geschichten in Klammer haben m\u00f6chte: Wir sind ab Mittwoch Abend in Wien<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-thumbnail wp-duotone-grayscale\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.aquila-austria.at\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/maria-150x150.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15273\" srcset=\"https:\/\/www.aquila-austria.at\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/maria-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.aquila-austria.at\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/maria-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Maria<br>AUT2000\u00a0\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bericht von Maria Otter: Auf nach Steyr hie\u00df es am Freitag Nachmittag. \u00dcberrascht \u00fcber unsere doch sehr un\u00fcbliche p\u00fcnktliche Abfahrt erreichten wir die \u00fcber die Jahre schon sehr vertraut gewordene Forelle Steyr noch bei Tageslicht. 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