Geschichte


Aquila – Überzeugung durch Vielseitigkeitaquila3

1972 zeichnete Anton Miglitsch die „Aquila“ für die Schöchl- Werft, und das mit Schwert- oder Hubkiel gebaute Boot wurde schnell ein Erfolg. Das lag nicht nur an den gelungenen Linien des 6,30 Meter langen Bootes, sondern mehr noch an seinen überzeugenden Segeleigenschaften, welche die „Aquila“ für einen breiten Einsatzbereich prädestinierten. Das gilt natürlich auch heute noch, denn mittlerweile sind über 1000 Einheiten produziert.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Die Aquila ist eine Jolle für zwei Personen, die in Kiel-, Hubkiel- oder Schwertausführung verfügbar ist. Das Boot ist pflegeleicht, robust und vollständig in Kunststoff ausgeführt. Der Rumpf ist aus insgesamt 3 Schalen hergestellt. Alle Bautypen sind leicht trailerbar. Für den Vorschoter ist serienmäßig eine Trapezvorrichtung montiert.

Ob man mit der „Aquila“ auf Tour geht, um Regattaplätze kämpft oder den Miglitsch Riss sportlich engagiert in der Freizeit segelt: Die GFK-Konstruktion überzeugt durch eine große Plicht, einen ausgewogenen Lateralplan der gute Kursstabilität liefert, sowie Sicherheit durch Luftkammern im Doppelboden. Auch bei Welle und mehr Wind macht die „Aquila“ eine gute Figur, denn das schlanke Vorschiff geht sauber durch Wellen, die selbstlenzende Plicht transportiert überkommendes Spritzwasser wieder nach draußen, das Boot ist wendig und dass rund 30 kg schwere Ballastschwert hilft der Crew das 280 kg Boot ( Schwert/Hubkiel 310 kg ) in stabiler Lage zu halten.

aquila1Unter Deck

Die „Aquila“ bietet genügend Stauraum für Ausrüstung, hat eine abschließbare Schlupfkajüte im Vorschiff, und in den Schwalbennestern und unterm Achterdeck sind auch Kleinteile sicher verstaut. Also ein ideales Boot, um komplettiert mit einem Plichtzelt, auch auf kurze Törns zu gehen. Das Deckslayout ist bewährt und funktionell, der Mast steht zum schnellen Legen/Setzen und natürlich zum Feintrimm in einer Spur.

Historisches

Die 2-Mann Wanderjolle Aquila wurde vom deutschen Ingenieur Anton Miglitsch entworfen. Seit 1972 wird die Aquila nach der Entwicklung zur Serienreife bei der Fa. Schöchl am Mattsee gebaut. Nach dem Erscheinen der Yngling wurde der „Buckel“ gekappt und auch eine Mittelkielausführung angeboten. Seit 1977 gibt es die Hubkielausführung. 1986 wurden alle Lizenzen an die Fa. Yachtsport Huber & Paul (vormals Fa. Wipro, Windsurfing Produktions GmbH. in Weiden/Opf) übertragen.

Original Takelanleitung Schöchl Bootswerftsbau (248 Downloads)